Heute löse ich mein Versprechen ein und erzähle euch die Geschichte des Apfelkuchen-Rezepts, das im Rahmen unserer Scarlett-Aktion auf dem Blog online gegangen ist.

Habt ihr eigentlich eine eigene Rezeptsammlung? Eine Zusammenstellung von Rezepten, die sich über die Jahre bewährt haben? Die ihr euch von Freunden und Verwandten abgeschaut habt? Oder aus Kochbüchern im Laufe der Zeit herausgeschrieben? Aus dem Internet ausgedruckt? Im Café um die Ecke erbettelt? Ich habe so eine Sammlung und greife immer wieder gerne darauf zurück. Es sind meine besten und liebsten Rezepte. Einige davon stammen noch von meiner Mutter und waren bereits in meiner Kindheit ein Renner. Zum Beispiel die „Liebesküsschen“, eine Süßigkeit bestehend aus Oblaten, Kokosfett, Zucker, Eiern und Schokopulver, die mich – als ich klein war -, in wahre Glückszustände versetzt haben.

With all my heart

Scarlett: Ein Löffelchen Geheimnis und der Duft von Magie von Laurel Remington, Jugendbuch
Copyright: Chicken House

Was hat das Ganze mit Scarletts magischer Backaktion zu tun?, fragt ihr euch. Nun, wenn ihr „Ein Löffelchen Geheimnis und der Duft von Magie“ von Laurel Remington bereits gelesen oder in den letzten Tagen bei uns aufgepasst habt, dann wisst ihr ja, dass Scarlett ein handschriftlich verfasstes Kochbuch im Haus ihrer Nachbarin Rosemary findet und von diesem Schatz absolut begeistert ist!

Ein selbst zusammengestelltes Rezeptbuch ist nämlich nicht nur im Alltag nützlich. Es ist auch ein wunderbares Geschenk, wie Scarlett erkennt. Denn darin stecken neben jeder Menge kulinarischer Highlights, auch sehr viel Liebe und Erinnerungen. So ein Kochbuch ist etwas ganz Persönliches, etwas Bleibendes und Einzigartiges.

Ein ganz besonderes Geschenk

Das fanden auch einige Freunde und ich – und zwar schon einige Jahre, bevor Scarletts Abenteuer erschienen ist. Wir hatten damals beschlossen, ein Rezeptbuch zum 40. Geburtstag einer Freundin zu erstellen, die sich kurz zuvor für eine vegane Ernährungsweise entschieden hatte.

So haben wir damit begonnen, vegane Rezepte zusammentragen. Einige Beitragende lebten selbst seit Längerem vegan, hatten also schon einen guten Erfahrungsschatz. Andere standen vor einer Party oder einem gemütlichen abendlichen Treffen regelmäßig vor der Frage: Was kommt für die Veganer auf den Tisch? Auch sie hatten schon viele Rezepte erprobt.

Und so kam einiges zusammen – soviel, dass wir die Rezepte sogar in verschiedene Rubriken unterteilen konnten (Sinnliche Soßen, Göttliches Gebäck, Kaiserliche Kuchen, Reizvolle Salate, Himmlische Nachtische, Bezaubernde Mahlzeiten und Verführerische Suppen). Auf wundersame Weise haben es alle geschafft, die gesetzte Deadline für den Drucktermin einzuhalten (ooookay, ehrlicherweise waren diverse Erinnerungsmails notwendig!) und alle haben ihren Rezepten sogar eine persönliche Note gegeben – haben Fotos aufgeklebt, kleine Geschichten eingefügt, etwas gemalt und gedichtet.

Das nächste Weihnachten kommt bestimmt

Schließlich wurde das „Büchlein“ gedruckt (wir haben uns für ein DINA-4-Format und eine einfache Heftbindung entschieden) und daaaannnnn: stolz überreicht!

Das Geschenk kam super an! Unsere Freundin hat sich sehr gefreut. Viele Gerichte daraus kommen bei ihr bis heute regelmäßig auf den Tisch, wie etwa das vegane Aioli, der Kartoffelsalat und natürlich DER vegane Apfelkuchen. Ein Klassiker im Freundeskreis mittlerweile!

Wenn ihr also rätselt, was ihr euren Liebsten zu Weihnachten oder zum Geburtstag schenken könntet. Wenn es etwas ganz Besonderes sein soll…. dann überlegt mal, vielleicht ist so ein selbstgestaltetes Kochbuch wie das von Scarlett auch für euch genau das Richtige. Mich jedenfalls hat Scarlett dazu inspiriert, wieder einige Rezepte aufzuschreiben. Für meine Tochter übrigens. Und vielleicht essen auch ihre Kinder dann irgendwann mal begeistert Liebesküsschen. Wäre schön!

lex

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