"Schicksal des Blutes" von Stephanie Madea, Fantasy
Copyright: Stephanie Madea

Für viele Autoren ist es schwer, das Interesse der Leser
für eine Reihe zu behalten. Manchmal hat man das Gefühl, mit „Füllromanen“, die
alles andere als gut sind, „zugebombt“ zu werden, dessen einziger  Zweck ist, dass mehrere Teile herausgebracht
werden können.

Die beiden ersten Teile der Night Sky Reihe von Stephanie Madea waren einfach so gut, dass ich dachte, es könnte schwierig werden, einen
gelungenen Abschluss zu finden. Ich wartete voll Vorfreude und Neugierde auf
das Erscheinen des dritten Bandes: „Schicksal des Blutes“

Der mysteriöse Vampir Ny’lane Bavarro
fristet ein Dasein im Schatten. Niemand weiß, wer der gefährliche und
sagenumwobene „Silver Angel“ wirklich ist. Seine einzigartige Gabe, die
Gedanken anderer zu lesen, und seine Sucht nach weiblichem Blut, rauben ihm den
Glauben an eine Zukunft. Nicht nur deshalb grenzt er sich ab und setzt alles
daran, die Journalistin Amy Evans zu verschrecken, um seine unerklärlich tiefen
Gefühle für sie nicht zu offenbaren. Die Sternträger kämpfen um das elementare
Gefüge der Welt und stellen Amy unter Ny’lanes Schutz. Aber sie vertraut ihm
nicht und erfährt, dass Ny’lane mehr über ihre grauenhafte Vergangenheit weiß.
Sie beginnt  nach der seinen zu forschen,
die auf erschreckende Weise mit ihrer verbunden zu sein scheint. Als Amy in
Diamantenminen und vergessenen Katakomben Afrikas ein unvorstellbares Geheimnis
entdeckt, kann nur noch Ny’lane ihr Leben und das aller Menschen und Wesen
retten. Doch Ny’lane weigert sich, sein Schicksal zu akzeptieren …

Ich hatte mich in den zurückliegenden Teilen immer ein
bisschen schwer mit Ny`lane Bavarro getan. Er vermittelte immer so etwas
Geheimnisvolles, Beängstigendes aber auch etwas Verruchtes. Er gab nie genug
Preis von sich und ließ den Leser immer mit einem riesigen Fragezeichen auf dem
Kopf zurück. Aber nun sollte ich also endlich die ganze Wahrheit über den „Silver Angel“ erfahren.
„Schicksal des Blutes“ setzt nahtlos an „Schwur des Blutes“ an. Dadurch hat der Leser, wenn er nicht wie ich monatelang auf die
Fortsetzung warten muss, keinerlei Probleme in die Geschichte zu finden.
Stephanie Madea lässt aber auch diejenigen Wartenden nicht im Stich und baute
einige hilfreiche Wiederholungen ein.
Jeder der Nyl und Amy in den vorherigen Teilen
kennenlernen durfte, wird mir zustimmen, wenn ich sage, dass sie genau wie ich
eine etwas andere Liebesgeschichte erwarten. Natürlich ist diese Geschichte
anders. Man könnte sagen, dass es unmöglich ist, zwei schwierige, anziehende
aber auch sehr interessante Charaktere zusammen zu bringen. Aber ich möchte
nicht zu viel verraten, nur dass es ziemlich heiß wird.

Dieses Buch beginnt wie seine Vorgänger. Es versetzt den
Leser ganz sacht in einen Leserausch, denn Stephanie Madea weiß ihr Publikum zu
unterhalten, aber  manchmal auch zu
quälen. Sie besticht mit einem sehr zum Detail verliebten Schreibstil und gut
herausgearbeiteten Charakteren. Sie fesselt uns mit Spannung und Leidenschaft
an ihre Bücher und hält sie unnachgiebig. Sie langweilt uns nicht mit
glitzernden, prolligen Klischeevampiren, die nebenbei ein bisschen Werbung für
Autos machen, wie in vielen nordamerikanischen Reihen. Mir kam nie der Gedanke,
ich hätte es schon irgendwo gelesen, wie so oft in letzter Zeit.
„Schicksal des Blutes“ ist vollgepackt mit spannenden und
überraschenden Momenten, die nie vorhersehbar sind. Am wichtigsten war für mich
jedoch, dass die Geschichte ein Ende hatte, bei dem keine Fragen mehr offen
blieben. Für mich ist es ein sehr gelunger Abschluss der Night Sky Trilogie und einer der besten Vampirreihen die ich je
gelesen habe und ich warte in heller Vorfreude auf ihre nächsten Werke.
Vampire mit Suchtgefahr!

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Schicksal des Blutes von Stephanie Madea
Taschenbuch: 420 Seiten

Verlag: Independently published

Erscheinungstermin: Januar 2017

ISBN-13: 978-1520299075

3 Replies to “[Rezension] „Schicksal des Blutes“ von Stephanie Madea

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