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Wenn es EIN  Buch in diesem Jahr gibt, dem ich ernsthaft entgegengefiebert habe, dann dieses: „Vergissmeinnicht – Was man bei Licht nicht sehen kann“ von Kerstin Gier. Wie keine andere versteht es Kerstin Gier, spannende Geschichten mit ganz viel Herz und Humor zu kombinieren. Ich empfinde ihren Stil als einzigartig und maximal unterhaltsam. Perfekt zum Abschalten und Abtauchen.

Weil sich Hörbücher im Moment besser als Bücher in meinen oft stressigen Alltag integrieren lassen, landete „Vergissmeinnicht“ umgehend nach Erscheinen in der Audiobook-Version auf meinem Smartphone. Die nächsten 11 Std. und 54 Min. sah man mich dann nicht mehr ohne Kopfhörer umherwandern. Nahezu ohne Unterbrechung bin ich durch die Geschichte gerast und kann sie – (Kurzfassung dieser Rezension!) – vorbehaltlos empfehlen.

Vergissmeinnicht – fluffig-süß

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Ein riesiges Lob geht an die Sprecherin und den Sprecher. Jasna Fritzi Bauer und Timmo Niesner machen einen unglaublich guten Job und hauchen den beiden Hauptfiguren Matilda und Quinn bravourös Leben ein. Nicht zuletzt dank ihrer Leistung kann man es der Geschichte nachsehen, dass die wesentlichen Handlungselemente der offenbar als Trilogie angelegten Story im Grunde wenig Neues bieten. Feen, Parallelwelten, ein Auserwählter und ein sprechender Wasserspeier (Stichwort Edelsteinreihe). So recht überrascht nichts an diesen Zutaten. Was auch Kerstin Gier bewusst sein dürfte, die ihre fantasybelesene Protagonistin Matilda gleich mehrfach augenzwinkernd betonen lässt, dass all diese Dinge eben einfach in jeden guten Fantasyroman gehören.

Den Wasserspeier hätte es wohl nicht gebraucht, ABER….

Mehr soll aber gar nicht rumgemäkelt werden. Denn Kerstins Giers fantastische Schreibweise, viele liebevolle Details und skurrile Charaktere reißen es dreifach wieder raus. Ich hatte riesigen Spaß mit dem Buch, fand die Geschichte spannend und witzig. Die Annäherung zwischen dem coolen Quinn und der braven, verhassten Nachbarstochter Matilda beginnt (gewollt!) klischeehaft, entwickelt sich aber süß und überzeugend und trägt konstant fesselnd durch eine magische Rahmenhandlung, die das Genre sicher nicht revolutioniert, aber trotzdem äußerst lebendig und eben im typischen Kerstin-Gier-Stil entworfen ist.

Fazit: Typisch Gier, fluffig-schöne Unterhaltung für Junge und Junggebliebene. Gewidmet ist das Buch übrigens allen, die „gerade ein bisschen Magie gebrauchen können“. Und tatsächlich…. man geht während des Lesens/Hörens ein klein wenig leichter und beschwingter durch die Welt.

 

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Vergissmeinnicht – Was man bei Licht nicht sehen kann von Kerstin Gier
Gesprochen von: Jasna Fritzi Bauer und Timmo Niesner
Verlag: Argon Verlag
Spieldauer 11 Stunden und 54 Minuten
Erscheinungsdatum: 29 September 2021
Format Hörbuch
Version: Ungekürzte Ausgabe

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