[Rezension] „Eine Hexe zum Verlieben“ von Kristina Günak

„Stellen Sie sich vor, Sie sind in der Lage nur durch schlechte Laune ihren gesamten Milchvorrat im Haus und bei den Nachbarn zum Gerinnen zu bringen. Das ist nichts, was man gerne bei Kaffeeklatsch oder in der Krabbelgruppe erzählt. Das ist höchst sonderbar und leider für einige von den Uneingeweihten an der Tagesordnung.“

Das ist nur ein Problem für Elionore Brevent, die ihr turbulentes und interessantes Leben als Hexe liebt. Und diese entzückende Hexe durfte ich in einem sehr unterhaltsamen Buch kennen lernen.
Inhalt: Elionore Brevent, Immobilienmaklerin und Hexe, hat ihr Leben perfekt im Griff. Selbst die Tatsache, dass ihr neuer Klient, der charmante Nicolas Deauville, sich ausgerechnet als Vampir entpuppt, kann sie nicht erschüttern. Die Elfen im Garten seiner verfallenen Villa entwickeln sich hingegen schnell zu einem echten Problem. Die eigentlich schon lange aus Deutschland verschwundenen Wesen erklären nämlich, dass Elionore ihre prophezeite Heilsbringerin sei und ein magisches Artefakt für sie wiederbeschaffen müsse. Als sich dann auch noch auf leisen Pfoten der mysteriöse Wegjaguar Vincent in ihr Haus schleicht, gerät Elis wohlgeordnete Welt endgültig aus den Fugen…

Die Geschichte wird in der Ich-Form aus der Sicht von Elionore Brevent erzählt. Elionore, auch genannt Eli, ist wirklich ein interessanter und lustiger Charakter. Einfach „Eine Hexe zum Verlieben“. In ihrer Wohnung herrscht das Chaos. Aber wozu aufräumen, wenn man immer wieder von Gestaltenwandlern heimgesucht wird. In ihrem Berufsleben sitzt sie fest im Sattel und ist sehr ehrgeizig, trotz ihres lockeren Mundwerks. Wenn da nur nicht diese permanente Müdigkeit wäre, denn die Nacht ist für Eli zum Hexen bestimmt. Nur dann kann sie ungestört an ihrer Magie pfeilen.
Die Autorin Kristina Günak hat einen sehr schönen Schreibstil, der sich locker und leicht lesen lässt. Die Kapitel sind kurz gehalten und gut strukturiert. Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet, nicht immer sympathisch aber facettenreich. Man nehme eine große Portion Humor, vermischt sie mit allerhand magischen und fantastischen Wesen und versüßt sie mit einer Prise Lovestory. Das Ergebnis ist ein Buch, dass der Leser in einem verschlingt und  sich wohl fühlt.
Mit „Eine Hexe zum Verlieben“ hat Kristina Günak einen sehr gelungenen, humorvollen und interessanten Auftakt zu einer Reihe kreiert. Fans von Lyndsay Sands und Katie MacAlister werden von diesem Buch begeistert sein. Absolut empfehlenswert!

 

Eine Hexe zum Verlieben von Kristina Günak
Taschenbuch: 315 Seiten 
Verlag: Ubooks
Erscheiniungsdatum:  1. Juni 2011 
ISBN: 978-3939239024

13 Replies to “[Rezension] „Eine Hexe zum Verlieben“ von Kristina Günak

  1. Mir hat das Buch auch sehr gefallen, ich glaube in der Autorin steckt noch so viel Potential drin, dass die Nachfolger noch besser werden! Hab das so im Gefühl!

  2. Huhu, hab bei Lovelybooks gesehen das du auch n Blog hast (bin das psychomaeh die dein ava so toll fand).

    Hab mich bei dir gleich mal als Leserin eingetragen und würde mich freuen wenn du meinen Blog auch besuchen würdest: http://cupcatz.blogspot.com/

    Mag doch bei der Lesechallenge bei LB mit. Gibbet schöne Sachen zu gewinnen 😀

    greetz

  3. Hallo Kathrineverdeen, danke für die tolle Rezi! Sehen wir uns zur Leserunde für "Engel lieben gefährlich" wieder? Jetzt dürfte es nicht mehr lange dauern, bis die Kiste mit den Belegexemplaren eintrudelt … sehr aufregend das ganze 😉
    Liebe Grüße
    Kris

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