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Irgendwie kocht man im Alltag oft die gleichen Gerichte. Geht euch das ähnlich? Da brutzelt man zwischen Familie und Job entweder zack zack etwas Essbares zusammen, kombiniert Reste oder kreiert Mahlzeiten nach hundertfach bewährten Rezepten, die man aus dem Effeff beherrscht. Und meist schmeckt es natürlich trotzdem gut. Aber hin und wieder braucht man einfach etwas frischen Wind in der Küche. Genau das dachte sich auch unsere Gastrezensentin Dana. Für die VeganerInnen unter euch und generell alle, die gesunder, tierfreier Kost nicht abgeneigt sind, testete sie „Vegan-Klischee ade! Das Kochbuch“ aus dem DK-Verlag von Niko Rittenau und Sebastian Copien. Sie hat daraus viele tolle Anregungen mitgenommen. Aber lest selbst:

Viele Infos, leckere Rezepte

Vegane Kochbücher sind in den Buchhandlungen keine Seltenheit mehr und auch das Internet hält eine Fülle an veganen Rezepten bereit. So war ich natürlich neugierig darauf, ob das „Vegan Klischee ade! Das Kochbuch“ mit neuen Inhalten und Rezepten überraschen kann.

Angesprochen hat mich sofort die Aufteilung des Buches und die ausführlichen Kapitel über Warenkunde, Ernährungstipps und den veganen Ernährungsteller. Die Erklärungen sind sehr ausführlich und trotzdem nicht erschlagend. Die beiden Autoren konnten mich mit einigen Informationen überraschen, obwohl ich in den letzten Jahren schon einiges über vegane Ernährung, Nährstoffen und Zubereitungen gelesen hatte. Beispielsweise die umfangreichen Informationen über Öle haben mir bisher in meinem Erfahrungsschatz gefehlt.

Kein Stress beim Einkauf

Mit großer Neugier habe ich einige der Rezepte ausprobiert und war schon beim Einkauf erleichtert, alle Zutaten leicht finden zu können, die ich benötigte. Die Rezepte lesen sich leicht und die Beschreibungen der Arbeitsschritte konnte ich gut nachvollziehen.
Schön finde ich, dass die nachgekochten Rezepte tatsächlich Ähnlichkeiten hatten mit den Bildern im Buch. So entstand nicht der Eindruck, dass sie nicht gelungen sind.

Dip Dip… hurra!

Besonders überzeugt haben mich die verschiedenen Dips und Aufstriche. Mein absoluter Favorit ist das Scrambled-Tofu-Brot mit Tomaten-Rucola-Salsa. Die Kala-Namak-Creme gibt hierbei für mich das gewisse Etwas und unterscheidet das Rezept von den vielen Rezepten für Rührtofu. Der Tomaten-Rucola-Salat landet inzwischen regelmäßig auf unseren Tellern.

Die Rezepte sind auch deshalb so leicht umsetzbar, weil für viele Zutaten Variationen aufgeführt sind. So können Lebensmittel, die noch vorrätig sind, verwendet werden und man muss nicht immer extra einkaufen gehen. Hierin unterscheidet sich das Kochbuch auch deutlich von vielen, die ich bisher gelesen habe.

Schmeckt und ist gesund

Für den Rezeptbaukasten geben die Autoren einige Beispiele für Kombinationen, die für leckere und nährstoffreiche Gerichte sorgen. Mir gefällt besonders gut, dass man auch hier nach Vorlieben und vorhandenen Zutaten variieren kann. Auf alle wichtigen Nährstoffe zu achten, fällt mir nicht immer leicht, so dass ich den Baukasten als sehr gewinnbringend empfinde.

Konnte „Vegan Klischee ade – das Kochbuch“ mich also überraschen?
Definitiv ja! Es ist nicht einfach irgendein weiteres veganes Kochbuch, das vielleicht sogar im Regal verstaubt. Ich nutze es regelmäßig, koche die Rezepte mit viel Freude nach und profitiere von den vielen Kombinationsmöglichkeiten, um mich mit allen Nährstoffen zu versorgen. Gerne empfehle ich es weiter und bin überzeugt, dass jeder, egal ob Veganer oder jemand, der vegane Rezepte ausprobieren möchte, auch viel Freude daran haben wird.“

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„Vegan-Klischee ade! Das Kochbuch“ von Niko Rittenau und Sebastian Copien
Hardcover: 256 Seiten
Verlag: Dorling Kindersley (DK) Verlag
Erschienen: 11. Februar 2020
ISBN: 978-3831038855

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