Fast jeder kennt sie, die Geschichte von Bella, einem
tollpatschigen und liebenswerten Mädchen, das sich in den Vampir Edward
verliebt. Sie verbannte Buchjunkies in ihre Leseecken, aus denen sie erst nach
dem letzten Teil wieder hervorkamen und machte sie zu Fans dieser Geschichte.
Sie verursachte sogar Beziehungsstreitigkeiten, wenn ein Mädchen ihren Freund
dazu zwang, die Filme im Kino anzusehen. Leider konnten diese Freunde nur sehr
zurückhaltend zugeben, dass auch ihnen die Filme gefallen haben, schließlich
ist es ja eine Geschichte für Mädchen. Amüsant wurde es dann, als gerade diese
Jungen heimlich, still und leise die Bücher zur Hand nahmen, um darin zu lesen.
Auch sie wurden von der Geschichte mitgerissen und begeistert.


Nach sehr langen warten ist es endlich soweit. Der letzte
Teil der Twillight Saga von Stephanie Meyer ist abgedreht und in den Kinos
anzuschauen. Nach dem ersten großen Ansturm musste auch ich ihn mir anschauen.
Kurz davor erhielt ich ein sehr interessantes Buch, das aber leider warten
musste, bis ich mir den letzten Teil angesehen hatte. Jetzt durfte ich endlich
in dem Buch „Bella und Edward: Twillight Saga – Bis(s) zur letzten Szene“
blättern und wurde im Gegensatz zu den letzten Film sehr positiv überrascht.

Gleich mit dem ersten Betrachten bemerkte ich, wie viel
Mühe in der liebevollen Gestaltung dieses hochwertigen Buches steckt. Dieses
Werk wurde nach einem sehr gut durchdachten Konzept arrangiert und gestaltet.
Für einen Twillight Fan wird es zu einem großen Schatz in seinem Buchregal. Es
beginnt mit der Idee der Autorin zu dem Buch, erzählt von Schauspielern, die
mit ihrer Rolle eins wurden und lässt hinter die Kulissen des Filmes schauen.
Das Buch umfasst 160 Seiten mit vielen Erinnerungen, Interviews, Bildern und
Erzählungen der Stars und Regisseure zum Film. Durch die interessanten Auszüge
aus den Drehbüchern, Hintergrundberichte und die zahlreichen Anekdoten hat man
als Leser das Gefühl, die Akteure viel persönlicher kennenzulernen. Es war sehr
spannend für mich zu erfahren, wie der Drehtag eines Schauspielers aussieht.
Oft hat man als Zuschauer ein ganz falsches Bild und stellt sich eine
glitzernde Welt vor. Dass so ein Dreh nicht immer ein Zuckerschlecken ist,
beweisen viele Skizzen und Kopien von Kostümen und Zeitpläne, bei denen der
Leser nicht nur stummer Betrachter bleibt. Er darf auch einige besondere
Kuverts bestaunen, in denen einige Überraschungen versteckt sind.

„Bella und Edward: Die Twillight Saga-Bis(s) zur letzten Szene“ ist für mich eine perfekte und interessante
Ergänzung zu den Romanen und den Filmen. Ein sehr aufwendig gestalteter
Bildband mit genialen Interviews und Erzählungen, und vielen Überraschungen.

Bella und Edward: Die Twillight Saga-Bis(s) zur letzten Szene von Robert Abele 
Gebundene Ausgabe: 160 Seiten 
Verlag: Carlsen 
Erscheinungsdatum: November 2012 
ISBN: 978-3551582980

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