Schon Wochen vorher habe ich dem Termin zur Leipziger Buchmesse entgegen gefiebert. Viele für mich sehr interessante Autoren, Lesungen und Aktionen waren angekündigt. Dann war es endlich so weit. Der 15. März stand vor der Tür, meine Tasche (voller Bücher) war gepackt und der Plan für diverse Lesungen stand. Nach ca. vier Stunden, bin ich ohne wetterliche Kapriolen, in Leipig angekommen.
Dieses mal würden mich die Massen an Büchern und Menschen nicht erschlagen!!!…dachte ich 🙂 Natürlich kam es wieder mal zu einer kompletten Reizüberflutung. Erst einmal hinsetzen und Luft holen! Nach einer kurzen Pause konnte ich mich sammeln und zog los in die Hallen und traf dort viele tolle Menschen. Überrascht wurde ich immer wieder von der Offenheit von einigen Verlagsangestellten und führte sehr interessante Gespräche, über Bücher, Autoren und über den Wert des Bloggens. Als ich durch die Hallen strömte musste ich mich oft zusammenreißen um nicht laut los zu quieken, wenn mir ein bekannter Autor/in oder eine bekannte Persönlichkeit über den Weg lief. Kai Meyer streifte sehr oft meinen Weg, aber ich sprach ihn nicht an. Sein letztes Buch hat mir nicht gefallen 😉 Auch Ursula Poznanski ist mir sehr oft begegnet. Natürlich hatte ich „Die Verratenen“ im Gepäck 🙂

Mein Freund ist ein großer Markus Heitz Fan, deshalb musste ich auch dessen Signierstunde besuchen-wo auch wieder Kai Meyer zu finden war- den ich wieder nicht ansprach (ja ich bereue es ein wenig).

Danach besuchte ich zahlreiche Lesungen. Als erste die von Jennifer Benkau zu „Dark Destiny“. Kennt Ihr das? Ihr begegnet jemandem, den Ihr des öfterem im Internet oder auf Fotos gesehen habt und wenn er/sie dann vor Euch steht, seid Ihr einfach erstaunt, wie anders sie doch aussehen? Bei Jennifer Benkau erging es mir so. Sie sieht viel jünger aus, als ich sie von Fotos erinnerte. Anschließend nahm sie sich viel Zeit um die Bücher vieler Fans zu signieren. Meines auch :-), nachdem ich mich für diese grandiose Dilogie bedankt habe. Ach und es wird schon im Herbst ein weiteres Buch von ihr im Script5 Verlag erscheinen. Yeah!!!
Danach folgte eine weitere Lesung, bei der ich von Josephine Angelini ordentlich gespoilert wurde (ich habe zwar alle Bücher im Regal, aber noch keines gelesen). Auch hier wurde ich mit einem signierten Buch belohnt.

Dann kam das eigentliche Highlight dieser Buchmesse für mich:

MAGGIE STIEFVATER!!! 

Allein deswegen haben sich vier langen Stunden Fahrt schon gelohnt (…ach und für das Moskauer Sahneeis auch!!!) Ihre für meinen Geschmack viel zu kurze Lesung war wirklich sehr schön, auch wenn ich „Rot wie das Meer“ schon kannte. Begleitet wurde sie von einem jungen Mann/vermeintlicher Schauspieler-dessen Name ich schon wieder vergessen habe-, der seine Stimme auch im Hörbuch an Sean Kendrick verleiht. Maggie war so, wie man sie auch aus den Medien kennt. Ein kleiner, sehr sympathischer Wirbelwind. Allerdings hat mein Name ihr, beim anschließenden Signieren,ein wenig Kopfzerbrechen bereitet. „Wie spricht man den bloß aus? Katrin?“ Nach ein paar kurzen Übungen konnten wir das Problem mit der Aussprache klären 🙂 Ach sie ist soooo toll!!!

Danach verflog die Zeit und meine Abreise stand kurz bevor. Viele Eindrücke konnte ich mitnehmen und noch heute zwickt es in meiner Muskulatur…vier Stunden Autofahrt zurück! Trotzdem freue ich mich schon auf nächstes Jahr.

Was habt Ihr dort erlebt? Oder musstet Ihr zu Hause bleiben? Dann hoffe ich, ich konnte Euch ein paar Eindrücke durch diesen Post vermitteln.

Liebe Grüße!

 

 

33 Replies to “[Bericht] Leipziger Buchmesse 2013

  1. Tolle Eindrücke 😉
    Wobei ich gerade denke, du warst mir zweimal total nah und doch haben wir uns verpasst, echt schade 🙁

    Aber bin froh, dass du trotzdem eine tolle Zeit hattest 😉

    Grüße Natalie.

  2. Hört, hört! Es freut mich, dass du unzählige perfekte Momente in all dem Getöse miterleben konntest und diese hier mit uns teilst. Die nächste Buchmesse kann wohl kommen!

    Beste Grüße,
    Kora

  3. Mensch Katrin, dann hätten wir uns doch bei Frau Angelini sehen müssen. Ich saß vorn an der Wand am Lautsprecher, LeseJulia saß mir direkt gegenüber…Schade, aber sehr schöner Bericht!!!
    Liebe Grüße, Karin

  4. Ich war auch da und es war meine erste Buchmessen. 😀 Einfach genial, aber soooooooooo viele Leute, ich bin ständig mit jemanden zusammen gestoßen. 😀
    Und Sonntag haben meine Muskeln richtig weh getan vom vielen rumgehen und sitzen im Auto. 😉

    LG
    Tina

  5. Schöner Bericht!
    Irgendwie landen wir doch immer bei den gleichen Autoren 🙂
    Florens Schmidt war der Vorleser und Hörbuchsprecher von "Rot wie das Meer", wie Yvonne richtig bemerkt hat. Übrigens ein sehr netter. Im Schille Theater war er sehr gesprächig 🙂

    Liebe Grüße
    MacBaylie

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